Burgruine Wolfsberg

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Oberhalb am Ostrand von Steinekirch befinden sich auf dem Wolfsberg (530 m) die Reste der Ritterburg Wolfsberg. Erstmals beurkundet wurde diese Burg, Sitz der adeligen „Fraße vom Wolfsberg“, im ersten Drittel des 13. Jahrhunderts; sie dürfte aber sicher noch älter sein. Das Rittergeschlecht der Fraßen war wohl sehr wohlhabend und einflussreich. Mitglieder der Familie wurden nicht selten bei bedeutenden Beurkundungen als Zeugen hinzugezogen. Heinrich (II.) ist 1237 als Augsburger Vogt nachgewiesen.
Die Hauptburg stand auf einem Plateau, der im Osten und Norden durch einen Graben mit Burgwall vom Bergrücken abgetrennt war. Im Süden und Westen schützte der steil abfallende Hang die Burg. Der Wirtschaftshof dürfte die Vorburg gebildet haben.
Steine der Burganlage wurden bereits früh für Baumaßnahmen verwendet, so zum Beispiel 1606 bis zu 1.200 Steine zum Bau des Spitals in Dinkelscherben. Ein Teil der Burgmauern wurde für den Eisenbahnbau der Strecke Augsburg-Ulm 1852 abgetragen. Ein Blitzeinschlag am 2. Juli 1914 zerstörte das Wohnhaus Nr. 34 1/2; für einen Neubau wurden Teile der Burgruine abgerissen.
Heute sind außer den umfangreichen Gräben und Wällen noch Reste des bis zu 11 m hohen Burgfrieds erhalten. Die Ruine ist das „markanteste Zeugnis mittelalterlichen Burgbaues im Landkreis Augsburg.“
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Burg Wolfsberg
Steinekirch
86441 Zusmarshausen
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