Stein

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ZUM REISEFÜHRER STEIN

Wer an Stein denkt, dem fällt wohl zuerst Faber-Castell ein oder die B14 oder beides. Dabei hat die Stadt, die zwar am südwestlichen Rand Nürnbergs am linken Ufer der Rednitz liegt, aber zum Landkreis Fürth gehört, viel, viel mehr zu bieten. "Stein ist eine sehr familienfreundliche Stadt", sagt Andreas Brettreich, der Pressesprecher der Stadt Stein, "nahe an Nürnberg und doch mitten im Grünen ist Stein ein attraktiver Ausgangspunkt für Ausflüge und Entdeckungstouren in die Metropolregion." Dazu gibt es ein gut ausgebautes Radwegenetz – wer hier lebt und arbeitet, kommt mit seinem Rad überall gut hin.

Stein ist daher auch ein sehr, beliebter Wohnort. "Ja, Stein ist sehr begehrt", erzählt Andreas Brettreich, "wir haben viele Anfragen für Baugrund und Wohnungen." In Stein verbindet sich gelebte Geschichte mit moderner Urbanität. Liebevoll restaurierte, historische Gebäude (besonderes Beispiel: Wassergasse) erzählen von früheren Zeiten und die Lage Steins sowie lokale Wirtschaftsgrößen machen den Ort zu einem attraktiven Standort mit vielen versteckten Potentialen.

Die gewachsenen Strukturen in der Innenstadt und weitere Gewerbestandorte, ein gesunder Mittelstand sowie eine Reihe an Weltunternehmen ergänzen das Standortprofil.

Die Steiner Wirtschaft trägt dabei nicht unwesentlich zur Lebensqualität der gesamten Stadt bei. Die Steiner schätzen vor allem ihre Restaurants und die kleinen Läden vor Ort – hier sind Profis am Werk, hier wird noch Wert auf persönlichen Kontakt und Service gelegt.

"Klar, die Corona-Krise hat, wie in anderen Städten auch, ihre negativen Spuren hinterlassen", sagt Andreas Brettreich, "es gab Restaurants, Läden, die schließen mussten. Aber im Großen und Ganzen ist Stein gut durchgekommen."

Für eine starke Wirtschaft sorgt unter anderem auch die Wirtschaftsförderung der Stadt. Sie bietet Einstiegsberatung bei Wirtschaftsthemen, ist Plattform für Austausch, vermittelt Kontakte, sorgt für Informationsmaterial und gibt einen Überblick zu den wichtigsten Förderprogrammen.

Wer noch mehr Unterhaltung oder Programm für die Ferien braucht, wird in Stein bestimmt etwas finden. Neben dem Schloss Faber-Castell, dem Freiland-Aquarium und Terrarium Stein, kann man zum Beispiel im Museum "Alte Mine" die Besonderheiten der Bleiminenfertigung des 19. und 20. Jahrhundert bestaunen. Heuer neu eröffnet wurde außerdem der Erlebnisweg Wallensteins Lager – ein gemeinsames Projekt der Städte Stein, Zirndorf und Oberasbach. Auf dem 18 Kilometer langen Weg kann man in das Kriegslager von 1632 eintauchen: 28 Stelen informieren über die Zeit der Belagerung, vermitteln spielerisch Wissen und machen Dimensionen der Belagerung erfahrbar. Sei es durch die Wanderung entlang der ehemaligen Schanzanlagen, durch das „Belauschen“ von Protagonisten der Zeit oder das Entdecken von Objekten.

Durch Stein führen neben weiteren Wanderwegen darüber hinaus auch noch die Burgenstraße und der Jakobsweg. Die Burgenstraße ist wegen ihrer beeindruckenden historischen Gebäude eine der bekanntesten Touristikstraßen Deutschlands.

Das Zeichen der Jakobsmuschel leitet Wanderer 90 Kilometer von Nürnberg über Stein bis nach Rothenburg o.d.Tauber. Dabei verbindet der mittelfränkische Jakobsweg die Jakobskirchen in Nürnberg und Rothenburg miteinander.

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Veröffentlicht am

21.10.2021

Zur Veröffentlichung erhalten von

Stadt Stein