Europäischer Kulturweg – Gramschatzer Wald – Route 2 zwischen Gramschatz und Einsiedel

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Ausgangspunk der Route 2 des Europäischen Kulturweges Gramschatzer Wald ist der Einsiedel. Früher nannte man so Lager und Unterstand der Forstarbeiter. Diese wurden seit etwa 1860 hier auch mit Speisen und Getränken versorgt. 1892 begann der offizielle Bierausschank. Heute ist der Biergarten ein beliebtes Ausflugsziel und im Sommerhalbjahr geöffnet. In nächster Nähe befinden sich auch das 2007 eröffnete Walderlebniszentrum Gramschatzer Wald der Bayerischen Forstverwaltung und ein Kletterwald. Geht man weiter entlang der Route kommt man am sogenannten Ochsenhäusle vorbei, welches zum Holzverkauf und für jagdliche Zwecke genutzt wurde. Ein berühmter Jäger im Gramschatzer Wald war der Entdecker der nach ihm benannten Strahlen, der Nobelpreisträger Professor Wilhelm Konrad Röntgen.


Der Weg durch den Wald führt vorbei am Kaltenbrunn mit der Brunnenstube, am Müllerkreuz und am Hohenroth, ein Platz mit einer kleinen Kapelle und einer Rastgelegenheit.


Die Route durch den Gramschatzer Wald führt auch zum Rimparer Ortsteil Gramschatz, von wo aus der Kulturweg ebenfalls begonnen werden kann. Eine erste Kapelle wird 1157 genannt. 1697 wurde Gramschatz zur Pfarrei, für die man 1731 die heute vorhandene prunkvolle Barockkirche errichtete.
Gerne wandern Einheimische und auch Auswärtigen zur Laueiche. Sie steht an der Grenze zwischen der Gemarkung des Bayerischen Staatsforstes und der Stadt Arnstein und ist ein typischer Grenzbaum, wie er vor dem 16. Jahrhundert an Stelle von Grenzsteinen üblich war.


Zu erkennen ist der Europäische Kulturweg an der Tafel mit dem gelben EU-Schiffchen auf blauem Grund.

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ÖFFNUNGSZEITEN

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97222 Rimpar

Veröffentlicht am

16.05.2021

Zur Veröffentlichung erhalten von

Markt Rimpar / Text und Fotos Nadja Kess