Zum Storch

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Der Traufseitbau war seit 1658 „Erbschenkstatt“ und wurde 1713 von H. M. Kirchner neu aufgebaut. In dem seit 1872 von der Familie Geisendörfer-Wanya geführten Gasthof nächtigte während eines Manövers 1878 Kronprinz Luitpold von Bayern. Die größte Bierbrauerei am Ort mit bis zu 11 außerörtlich zu beliefernden Wirtschaften stellte 1915 den Braubetrieb ein. Dazu gehörten 2 Bierkühlkeller außerhalb des Ortes, die heute nicht mehr bewirtschaftet werden. Seit 1969 ist dem Gasthof ein eigenes Weingut angeschlossen. Der Ausleger mit Braustern wies auf Gastwirtschaften hin, in denen selbst gebrautes Bier ausgeschenkt wurde.
Eine Erbschenkstatt (später Taberngerechtigkeit) bedeutete im Mittelalter ein Konzessions privileg, das von der Landesherrschaft verliehen wurde. Gegenüber anderen Wein- und Bierschenken hatte der Wirt einer solchen Einrichtung den Vorteil, neben dem Recht Fremde zu beherbergen und mit warmen Speisen zu verköstigen, auch feierliche Gastmähler abhalten zu dürfen.
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„ZumStorch“
Luitpoldstraße 5/7
97357 Prichsenstadt
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