Passau

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Mittelalter-Feeling im Schatten alter Linden
Sie gilt als Wahrzeichen der Dreiflüssestadt Passau: Die Veste Oberhaus, die hoch über der Altstadt thront. 2019 wurde das Juwel aus dem Mittelalter 800 Jahre alt. Die Veste gilt als prachtvolle Renaissanceresidenz und war einst Residenz der Passauer Fürstbischöfe. In den Ausstellungen selbst erleben Besucher die Faszination des Mittelalters. Für Aha-Erlebnisse sorgt bei einem Besuch des Oberhausmuseums neben Rittersaal und der Georgskapelle mit ihren gotischen Fresken eine besondere Aussichtsplattform: die “Batterie Linde”, eine von mächtigen Wehrmauern umgebene Terrasse. Von dort genießen Besucher einen der schönsten Ausblicke auf die historische Altstadt. Die Jahrhunderte alten Lindenbäume sind ein lebendes Naturdenkmal. In ihrem Schatten lässt es sich herrlich entspannen, während man ein weiteres Naturschauspiel bewundert: den Zusammenfluss von Inn, Donau und Ilz mit den unterschiedlichen Farben der drei Flüsse.
Geschichte trifft Lebenslust – Eine Zeitreise durch Passaus Baustile
Ein Lustgang zwischen barocker Pracht und moderner Sachlichkeit: Bei einem Spaziergang durch Passau werden die Besucher der niederbayerischen Dreiflüssestadt zu Zeugen ihrer 2.000-jährigen Geschichte. Historisches Gemäuer, fließende Formen und schlichte Fassaden bringen Spannung ins Stadtbild, das von barocken Baumeistern im 17. Jahrhundert erschaffen und im Laufe der Zeit zu einem architektonischen Panoptikum zahlreicher Stilepochen gewachsen ist. Mit dem neuen Projekt „Bau.Gestalten – Zeitreise durch Passaus Baustile“ würdigt Passau seine architektonische Vielfalt und rückt 14 herausragende Objekte in den Fokus.
Barocke Pracht und gotische Erhabenheit: Dom St. Stephan
Ein Muss auf der Liste der Passauer Sehenswürdigkeiten ist der Dom St. Stephan. Während üppiger Barock an der Hauptfassade und im Innenraum die Blicke auf sich zieht, dominiert den Chorbau ein gotisches Strebewerk. Bemerkenswert ist auch das „Stephanstürmchen“ auf der Residenzplatz-Seite: Die durchbrochene Krone aus der Hand des Steinmetz Hans Frank ist ein Meisterwerk südostdeutscher Spätgotik. Drinnen gilt der Dom als größter barocker Kircheninnenraum nördlich der Alpen, mit meisterhaftem Stuckwerk und der größten katholischen Kirchenorgel der Welt.
Architektonisches Schatzkästchen: Moderner Kunst Wörlen
Die über Jahrhunderte gewachsenen Architektur des Museums Moderner Kunst Wörlen vereint in sich Elemente von fünf Stilepochen. Der Grund für das Stil-Potpourri: Das Gebäude bestand einst aus vier Einzelhäusern. Ruhig und harmonisch zeigt sich die Renaissancefassade. Im Inneren begegnen dem Besucher Details aus Romanik, Gotik, Barock und Klassizismus. Im 1. Stock sind unterschiedlich dicke Mauern und Höhenunterschiede zwischen den Räumen erkennbar. Originale Barocktüren mit Renaissancebeschlägen führen in die Ausstellungsräume. Markant sind zwei Bohlen-Balken-Decken, die nur mit Holznägeln und -keilen verbunden sind. Im Kassenbereich befindet sich der älteste Gebäudeteil mit romanischen Elementen.
Universität Passau – IT-Zentrum
Modernität, Leichtigkeit und Transparenz vermittelt das IT-Zentrum der Universität Passau. Das hochkonzeptuelle, hinsichtlich Energetik und Hochwasserschutz optimierte Gebäude wurde am Innufer gebaut und ruht auf neun Meter hohen Stelzen. Die Technik ist auf dem Dach untergebracht. Die Serverräume werden mit Innwasser gekühlt. Spannend ist das Gebäude auch aus der Vogelperspektive: Der Grundriss hat die Form eines mathematischen Wurzelzeichens.
Service
Objektbeschreibungen mit Tipps zu Attraktionen in der Nähe, ein Trailer und Borschüre mit Lageplan zum PDF-Download gibt es unter www.tourismus.passau.de/passau-sehen-erleben/baugestalten/
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