Oberpfälzer Wald - Vielfalt hat einen Namen

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Der Oberpfälzer Wald im Osten Bayerns, an der Grenze zu Tschechien mit den Städten Tirschenreuth, Schwandorf, Weiden i.d. OPf. und Neustadt a.d. Waldnaab ist etwas Besonderes. Hier findet sich viele Schätze der Natur: grüne Mittelgebirgslandschaft am grünen Band Europas, plätschernde Flüsse, Seen und Teiche, das ausgedehnte Naturparkland, sagenhafte geologische Besonderheiten und natürlich den Wald – urtümlich und ein wenig geheimnisvoll. Man hat 1001 Möglichkeiten für einen erlebnisreichen Urlaub und kulturell interessante Ausflüge.
Ein geradezu perfekter Einstieg: das Oberpfälzer Freilandmuseum in Neusath-Perschen. In dem Museumsdorf mit rund 50 wiedererrichteten alten Gebäuden zwischen Streuobstwiesen und Feldern nimmt man tiefe Einblicke in die Oberpfälzer Seele und erlebt im Mühlental, Stiftland-, Waldler-, Jura- und Naabtaldorf das bäuerliche Leben früherer Zeiten nach – ganz echt und unverfälscht. Weiter geht die faszinierende Zeitreise in den Geschichtspark Bärnau direkt an der Grenze zu Tschechien: ein lebendiges Mitmach-Museum, das einen mitten hinein in den Alltag des Mittelalters bringt. Tief in die „Unterwelt“ führt ein Spaziergang durch die Historischen Felsenkeller von Schwandorf, das größte Felsenkeller-Labyrinth Bayerns. Ein weiteres Kleinod, das man nicht verpassen darf, ist die historische Altstadt von Weiden i.d. OPf. Dort genießt man typische oberpfälzer Gastfreundschaft, prachtvolle Renaissancehäuser und das Alte Rathaus mit dem alten Glockenspiel.
Einer Reise in die eigene Seele gleicht auch ein Ausflug zum Kloster Waldsassen mit seiner prächtigen barocken Klosterbibliothek und der Stiftsbasilika mit Deutschlands größter Kirchen- und Klostergruft. Auch das barocke Kloster Speinshart im einmalig erhaltenen Klosterdorf sollte man mit eigenen Augen sehen.
Gemütlich, urig, kultig
In gemütlichen Biergärten und urigen Zoiglstuben, in Gastwirtschaften und Sterne-Restaurants verliert man sein Herz – an die einfachen, manchmal auch raffinierten Genüsse der Region. Guten Appetit oder auf gut oberpfälzisch: „An Guad’n!“
Wo der Zoiglstern, das Zunftzeichen der Brauer, hängt, erlebt man Einzigartiges: den echten Zoigl, das „Kultbier“ des Oberpfälzer Waldes. Gebraut wird das untergärige, unfiltrierte Bier in den fünf Kommunbrauhäusern in Eslarn, Falkenberg, Mitterteich, Neuhaus und Windischeschenbach – zum Teil schon seit über 600 Jahren. Reihum schenken die Zoiglwirte das „flüssige Gold“ aus, dazu gibt es deftige Brotzeiten und eine urgemütliche Atmosphäre. Von uralter Brautradition erzählen auch die Historischen Felsenkeller in Schwandorf. Neben den Kommunbrauhäusern sorgen 16 Privatbrauereien dafür, dass einem bei der Geschmacksvielfalt der Biere das Wasser im Mund zusammenläuft. Wohl bekomm’s!
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