Alte Mainbrücke

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Die Alte Mainbrücke
Die Marktheidenfelder Mainbrücke, in den Jahren 1836 bis 1846 erbaut, ist damals die erste steinerne Brücke über den Main zwischen Würzburg und Aschaffenburg gewesen. Auf ihr führt die ehemalige Reichsstraße 8, heute die Bundesstraße 8 über den Main, eine Straße, die quer durch Deutschland von Emmerich am Niederrhein bis Passau in Niederbayern reicht. König Ludwig I. von Bayern hat persönlich die Pläne korrigiert und genehmigt. Wegen der Harmonie des Baues und der gelungenen Einbettung in die Mainlandschaft fand die Mainbrücke in Marktheidenfeld von der Erbauungszeit an große Beachtung und Bewunderung; späteren Brückenbauten diente sie als Vorbild.
Am 2. April 1945 sind zwei Bogen der Brücke gesprengt worden, um die heranrückenden Amerikaner aufzuhalten. Es half nichts, noch am Nachmittag dieses Ostermontags sind die Amerikaner in Marktheidenfeld eingezogen. Die Brücke ist nach dem Krieg im früheren Zustand wieder hergestellt worden, lediglich die Rotsandsteinbrüstung wurde durch ein Metallgeländer ersetzt. Sie verbindet den waldreichen Spessart mit dem fränkischen Weinland. - So darf sich Marktheidenfeld auch verstehen als "Brücke zwischen Wald und Reben".
Am jenseitigen Brückenkopf haben die Marktheidenfelder aus Dankbarkeit für den Brückenbau ein Denkmal für König Ludwig I. errichtet. Zirka einen Kilometer nördlich, vom Ende der Alten Mainbrücke gut zu sehen, wurde 2002 eine zweite Mainbrücke gebaut, um die Alte Mainbrücke vom Verkehr zu entlasten.
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