Vom Felsenkeller bis zum Faltertor

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Die Dettelbacher Stadtmauer umschließt die historische Altstadt wie ein schützender Ring und zählt zu den am besten erhaltenen Befestigungsanlagen im fränkischen Weinland. Sie entstand im Zuge der Stadterhebung im späten 15. Jahrhundert und war ursprünglich mit über 20 Türmen und fünf Toren ausgestattet. Heute sind noch Zwei der Stadttore erhalten.


Die größtenteils begehbare Mauer eröffnet immer wieder reizvolle Ausblicke auf Fachwerkhäuser, Gärten und die umliegenden Weinberge. Besonders markant sind das Brücker Tor und das Faltertor, die einst wichtige Ein- und Ausfallpunkte der Stadt darstellten. Einige der Türme werden bis heute privat genutzt und verleihen der Stadtmauer ihren lebendigen, einzigartigen Charakter.


Zu den bekanntesten Ansichten Dettelbachs zählen die Felsenkeller entlang des Hangs bis zum Faltertor. Die in den Berg gegrabenen Lagerkeller dienten früher der Vorratshaltung und erstrecken sich vom ehemaligen Bamberger Tor bis hinauf zu einem der beiden erhaltenen Stadttore.


Das Faltertor, früher „Falltor“ genannt, verfügte über ein Fallgitter zum Schutz bei Angriffen. Die Jahreszahl 1550 unter einem steinernen Wappen gibt bis heute Rätsel über Bau- oder Renovierungszeit auf. Heute beherbergt das Tor ein Handwerksmuseum der Kolpingfamilie mit einer sehenswerten Sammlung von Gegenständen alter Handwerkszünfte.

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Felsenkeller
Am Felsenkeller
97337 Dettelbach

ZUM REISEFÜHRER DETTELBACH

Veröffentlicht am

22.03.2022

Zur Veröffentlichung erhalten von

KUK Dettelbach