HSC 2000 Coburg

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Der HSC 2000 Coburg
Als am 4. Juni 2016 erstmals der Aufstieg des HSC 2000 Coburg in die 1. Handball – Bundesliga und damit der größte Erfolg der Vereinsgeschichte endgültig Gewissheit geworden war, hatte sich damit auch nach nur 16 Jahren die – damals viel belächelte - Vision der Gründungsväter erfüllt, die im Jahre 2000 gegen alle Widerstände die Fusion der Coburger Handballvereine auf den Weg gebracht hatten. Und trotz kleinerer Rückschläge ist die noch junge Geschichte des HSC 2000 Coburg bis heute eine echte Erfolgsstory, die von Anfang an auf zwei wichtige Grundpfeiler aufbauen konnte. Zum einen kann sich der HSC bis heute auf einen stetig wachsenden Pool von treuen und zuverlässigen Sponsoren verlassen; zum anderen sorgt vom ersten Tage an ein wahres Heer an ehrenamtlichen Helfern dafür, auch abseits des Spielfeldes die Voraussetzungen für die stetige Weiterentwicklung des Vereins zu schaffen.
Die Erfolge ließen nicht lange auf sich warten: 2001 stieg der HSC in die Regionalliga auf, 2007 war man erstmals in der 2. Bundesliga angekommen. In schöner Regelmäßigkeit waren die Mannen aus der Vestestadt zudem der Zuschauer – Krösus der jeweiligen Liga. Und auch abseits des Spielfeldes sorgte der HSC 2000 Coburg immer wieder für Schlagzeilen in der deutschen Handballszene. So verfügt man in Coburg beispielsweise mit der 2011 eingeweihten HUK-COBURG arena inzwischen über eine Sportstätte, um die man in anderen Bundesliga – Standorten längst beneidet wird. Für Aufsehen sorgte der Verein auch 2013, als man mit Jan Gorr, damals immerhin Co – Trainer der deutschen Nationalmannschaft, einen der begehrtesten Handballtrainer Deutschlands nach Coburg lotsen konnte, der die Mannschaft dann auch innerhalb von nur drei Jahren aus der 3. in die 1. Liga führte.
Doch der HSC 2000 Coburg ist längst mehr als nur die Bundesliga – Mannschaft. Ein großes Augenmerk gilt auch der Nachwuchsarbeit. Die Installation eines hauptamtlichen Jugendkoordinators, die Einrichtung einer betreuten WG für Handball - Talente oder die intensive Kooperation mit zahlreichen Schulen der Region sind nur einige wichtige Bausteine eines auf Nachhaltigkeit angelegten Jugend – Konzeptes. Erst kürzlich erhielt der HSC 2000 Coburg als Gütesiegel für herausragende Jugendarbeit erneut das Jugend – Zertifikat der Handball – Bundesliga. Die A – Jugend des Vereins spielte in der Saison 2017/18 erstmals in der Jugend – Bundesliga und hat sich dort inzwischen auch bereits die Qualifikation für die kommende Saison gesichert. (Bericht von Gerd Nußpickel)
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